JHV: Breite Zustimmung und kritische Hinweise

An der sachlichen Unterbreitung kritischer Hinweise sowie Fragen zur Vereinsentwicklung mangelte es in der lebhaften Jahreshauptversammlung des SV Hafen Rostock keinesfalls.
Das es dennoch zu einer einstimmigen Bestätigung der Führungsdokumente (Bericht des Vorstandes, Kassenprüferbericht und Jahreshaushalt 2015) kam, zeugt von der positiv-konstruktiven Grundposition der meisten Redner.
Dazu trug ganz wesentlich die beindruckende Bilanz des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2014, die Perspektivdarstellung der nächsten Jahre sowie die sachliche Beantwortung mehrerer Anfragen, vor allem durch den Schatzmeister Ulf Stelzner bei. Emotional und eindrucksvoll vollzog sich die Verabschiedung des ältesten Vorstandsmitgliedes Rolf Heyl. Das Hafenehrenmitglied übernimmt mit dem heutigen Tag die Funktion als „Assistent der Geschäftsstelle“. Michael Amthor wurde einstimmig in den Vorstand gewählt und vom Geschäftsführenden Vorstand als Schriftführer berufen. Peter Wiedemann wurde als Leiter Marketing und Sponsoring im Erweiterten Vorstand bestätigt.

Grundkonsenz in der „Basisarbeit“ des Vorstandes bestand in der Notwendigkeit des noch stärkeren Zusammenwirkens mit den Abteilungsleitern. Hierbei wurde ebenso deutlich, dass dieser Prozess nur im einheitlichen Wirken aller Entscheidungsträger möglich ist. Gegenseitige Akzeptanz auch bei unterschiedlichen Auffassungen sowie Anerkennung von Mehrheitspositionen sind hierbei unerlässlich.

Eine teils hitzige Debatte entwickelte sich zum Tagesordnungspunkt Vereinssatzung. Der Versuch des Vorstandes, die in der Erarbeitung geringe Wahrnehmung des Mitwirkens möglichst vieler Vereinsmitglieder durch eine (nicht satzungsgerechte) Verlängerung der Vorschlagsfrist zu beleben, wurde durch einzelne Teilnehmer kritisch bewertet.
Die überwiegend zustimmende Position unter dem Aspekt, dass der Verein mit der „neuen Satzung“ seine rechtlichen Grundlagen den modernen Herausforderungen der Vereinsführung angepasst hat, machte den Weg zur Bestätigung frei. So stimmte die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer für den Satzungstext.

Auf dem Weg der weiteren Umsetzung der „Strategie Zukunft“ dokumentierte die Jahreshauptversammlung insgesamt beeindruckend das breite Grundvertrauen in die Vorstandsarbeit sowie die große Bereitschaft der Vereinsmitglieder, vor allem der über 100 ehrenamtlichen Funktionäre, diese Entwicklung tatkräftig zu gestalten.

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