Männer: Viel gekämpft – leider ohne Fortune, 1:2 beim DFC

Das Pech klebt momentan an unseren Hafen-Männern. Schon letzte Woche verlor man gegen den Gnoiener SV unglücklich mit 0:1. Freistoß in der 89. Minute, zack in den Winkel. Der Schock saß tief.

Die Mannschaft blieb aber nicht lange sprachlos, wollte aus Doberan unbedingt die Landesliga-Punkte mitnehmen und ihrem Trainer Ralf Henninger ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk (Glückwunsch Egon!) machen.

Und es begann nicht schlecht. Schon früh kam Hafen vor dem gegnerischen Kasten, der Torschuss von Marcel Papenhagen in der 5. Minute verfehlte sein Ziel. Doch der DFC in Gestalt von Christian Urgast bereitete unserer Hintermannschaft arge Probleme. Und genau dieser versenkte in der 11. Minute einen Freistoß (…) zur 1:0-Führung. Doberan wollte nachlegen, SVH-Teamgeist, ein bestens aufgelegter Keeper Oliver Lüth sowie Latte und Pfosten verhinderten dies erfolgreich. Unsere Jungs erarbeiteten sich selber Torchancen unter anderem durch Martin Thom, Gunnar Krenth, Hannes Treichel.

Mit der nicht unverdienten 1:0-Gastgeberführung ging es in die Pause.

Noch war hier trotzdem nichts entschieden, dafür lagen keine Welten auseinander. Trainer und Team schworen sich ein, Hafen wollte eine Schippe drauflegen, tat  dies und wäre fast sofort mit dem 1:1 (48. Minute) belohnt worden.

Doch in  der 59. Minute folgte der Schreck in der Nachtmittagsstunde: Schiri Blank entschied auf Foulstrafstoß gegen uns. Eugen Schweiz trat an, doch Eisvogel Oliver Lüth wehrte den Schuss ab! Phantastisch!

Das war der besagte Weckruf! Hafen drängte noch vehementer auf den Ausgleich. Und JA! Nach 309 Punktspielminuten (!) bannten die Jungs den unsäglichen Torfluch. Martin Thom netzte in der 62. zum verdienten 1:1 ein. Natürlich standesgemäß per Freistoß.

Der DFC, in der letzten Zeit auch nicht gerade vom Glück verfolgt, war verunsichert und hatte reichlich zu tun. Trotzdem gelang ihnen in der 83. Minute durch Andre Grenz das 2:1.

Der SVH ackerte, kämpfte und erarbeitete sich weiter richtig gute Möglichkeiten. Es sollte trotzdem irgendwie nicht sein. Der Fußballgott ist grausam.

Insgesamt überwog bei beiden Teams das kämpferische Element. Konnte und musste man auch so erwarten. Ein Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen, sieht auch der Sieger im eigenen Spielbericht so.

Dafür können wir uns natürlich nichts kaufen, 0 Punkte bleiben 0 Punkte. Das Ganze ist auf jeden Fall eine schwierige Kiste, klar. Und gerade die nächsten beiden Spiele gegen den souveränen Ligaprimus TSV Bützow und seinen Verfolger FSV Kühlungsborn werden bestimmt nicht einfacher.

Was nehmen wir also mit? Wir haben bewiesen, dass wir uns dem Druck stellen und keinesfalls so leicht aufgeben. So what? Denn dafür besteht kein Grund, es hängen noch wesentlich mehr Vereine unten drin. Und wir, der Verein, der SV Hafen Rostock, werden unsere Kräfte bündeln, um diese Situation zu meistern.

An dieser Stelle natürlich Gratulation an die Kicker aus der Münsterstadt!

Ahoi und alles für den SVH!

Torfolge: 1:0 Christian Urgast (11.), 1:1 Martin Thom (62.), 2:1 Andre Grenz (83.)

Hafen-Kollektiv: Oliver Lüth, Lucas Assmann (79. Lukas Götz), Käpt’n Axel Splinter, Mathias Liedtke, Gunnar Krenth (52. Marouane Alidou), Theo Schumacher, Justin Papenthin, Hannes Treichel (63. Jakob Böhme), Martin Thom, Marcel Papenhagen, Jonas Koszinski – Sebastian Sager, Paul Nimczyk

Nächstes Spiel: SV Hafen Rostock vs. TSV Bützow, 02.04.2016 um 14:00 Uhr, Stadion „Schiffahrt-Hafen am Damerower Weg“

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